Porsche-Abgasskandal

ACHTUNG: zum 31.12.2019 droht Verjährung!

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat mit Bescheiden vom 14.05.2018 und 16.05.2018 einen verpflichtenden Rückruf von rund 60.000 Porsche-SUV angordnet habe.

Betroffen sind rund 53.000 Fahrzeuge des Typs Cayenne 3,0 l V6 TDI und 4,2l V8 TDund rund 6.800 Fahrzeuge des Typs Macan 3,0l V6 TDI, jeweils mit der Schadstoffklasse Euro 6. Bei dem Macan haben die Prüfer des KBA fünf illegale Abschalteinrichtungen gefunden haben. Porsche ist aufgegeben worden, die unzulässigen Abschalteinrichtungen aus den betroffenen Fahrzeugen nach der Freigabe des Maßnahmenpakets durch das KBA zu entfernen.

Porsche muss damit zum wiederholten Male illegale Abgasmanipulationen an seinen Luxusgeländewagen eingestehen. Bereits 2016 rief der Sportwagenhersteller freiwillig den Porsche Macan zurück. Im Juli 2017 ordnete dann der ehemalige Verkehrsminister Alexander Dobrindt einen Verkaufstopp für den Porsche Cayenne mit 3-Liter-Motor an, nachdem festgestellt wurde, dass in Dieselfahrzeugen von Porsche eine illegale Abschalteinrichtung verbaut wurde.

Aufgrund der vom KBA aufgefundenen illegalen Abschalteinrichtungen und des danach angeordneten verpflichtenden Rückrufs der betroffenen Modelle stehen nunmehr die notwendigen Tatsachen zur Verfügung, die Schadenersatzansprüche für die betroffenen Porschekunden begründen.

Betroffene Modelle:

Baujahre: 2014 bis 2016
  • Cayenne S V6 3.0 Diesel Euro 6
  • Cayenne S V8 4.2 Diesel Euro 6
  • Macan S V6 3.0 Diesel Euro 6
  • Panamera EURO 6 (Baujahr März 2016 – Dezember 2018)

Urteile gegen Porsche

Landgericht Stuttgart: Porsche muss Cayenne gegen Erstattung des Kaufpreises zurücknehmen

Landgericht Kiel: Porsche ist verpflichtet, dem Käufer den Schaden aus dem Kauf eines mit unzulässigen Abschalteinrichtungen versehenen Porsche Macan S Diesel zu ersetzen

Landgericht Bochum: Das Gericht verurteilte Porsche zu Schaden­ersatz wegen vorsätzlicher sittenwid­riger Schädigung zur Rücknahme eines Porsche Macan gegen Erstattung des Kaufpreises

Landgericht Ulm:  Porsche ist wegen vorsätzlicher sittenwid­riger Schädigung verpflichtet ist, dem Kläger Schadenersatz für alle aus der illegalen Manipulation der Motorsteuerung seines Porsche Cayenne zu leisten.

Landgericht Dortmund: Porsche ist wegen vorsätzlicher sittenwid­riger Schädigung verpflichtet ist, dem Kläger Schadenersatz für alle aus der illegalen Manipulation der Motorsteuerung seines Porsche Macan zu leisten.

Landgericht Essen: Das Gericht verurteilte Porsche zu Schaden­ersatz wegen vorsätzlicher sittenwid­riger Schädigung zur Rücknahme eines Porsche Macan gegen Erstattung des Kaufpreises

Landgericht Flensburg: Das Gericht verurteilte Porsche zu Schaden­ersatz wegen vorsätzlicher sittenwid­riger Schädigung zur Rücknahme eines Porsche Cayenne Platinum Edition 3.0 TDI gegen Erstattung des Kaufpreises

Landgericht Wuppertal: Das Gericht verurteilte Porsche zu Schaden­ersatz wegen vorsätzlicher sittenwid­riger Schädigung zur Rücknahme eines Porsche Cayenne gegen Erstattung des Kaufpreises

Berechnen Sie Ihren möglichen Anspruch

Anspruch jetzt kostenlos prüfen lassen

Optional können Sie uns hier die für die Ermittlung der Schadenshöhe benötigten Unterlagen übermitteln: