Der VW-Abgas-Skandal

Der VW-Abgasskandal wurde durch die US-Amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) aufgedeckt. Die EPA warf Volkswagen vor, über Jahre hinweg die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen gezielt durch die Verwendung einer verbotenen Software (Defeat Device) manipliert zu haben. Volkswagen musste am 20.09.2015 öffentlich eingestehen, dass die Vorwürfe zutreffend sind.

Nach Angaben der Volkswagen AG wurde die manipulierte Software weltweit in ca. elf Millionen Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Seat, Audi,  Škoda und Porsche mit der Motorenreihe VW EA189 eingesetzt.

Als Folge des Abgasskandals ordnete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die wohl größte PKW-Rückrufaktion Deutschlands an. Volkswagen musste über zwei Millionen deutsche Fahrzeuge mittels eines Softwareupdates umrüsten. Zusätzlich mussten bei 1,6-l-Motoren des Typs EA189 sogenannte Strömungstransformatoren verbaut werden, um die hohen Abgaswerte zu senken.

Ob das von den deutschen Behörden bislang als ausreichend erachtete Softwareupdate die Abgaswerte im Normalbetrieb tatsächlich dauerhaft und ohne Folgeschäden des Fahrzeuges senkt, ist äußerst umstritten und wird auch von deutschen Gerichten bezweifelt.

In den deutschen Großstädten drohen nunmer Fahrverbote für alle Dieselfahrzeuge, die voraussichtlich in den nächsten Monaten verhängt werden.

 

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